„In meiner Malerei geht es mir um das Schaffen von Bildräumen. Es ist das vielzitierte Paradox der Malerei: Der Maler beschränkt sich auf die zweidimensionale Fläche, um sich mit dem Raum zu beschäftigen. Das Räumliche interessiert mich als ein Aspekt des Leiblichen, als „Urerlebnis“ des Menschen, wie es bei Max Bense heißt: die Wahrnehmung von Raum, Licht und Atmosphäre als ein elementarer Teil unseres Erlebens, Erinnerns und Fühlens.

Figur und Raum sind als konstituierende Elemente eines Bildes ganz aufeinander bezogen. Der Bildraum soll sich zugleich als von außen betrachteter und von innen erlebter Raum erschließen. In der bildenden Kunst, das ist meine Überzeugung, ist die Figur nie reines Objekt, sondern immer auch Spiegelbild und Identifikationsmöglichkeit.“

Weiter
Weiter

Artist Statement